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Der Tag X ist da - die Therapie steht an -

10 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)

Morgen ist es also soweit. Das Erstgespräch und somit die ersten 50 min. mit meinem Therapeuten stehen an. 
Ich habe keine Ahnung was auf mich zu kommt, jedoch habe ich große Angst. In meinem Kopf malt sich förmlich eine dunkle Wolke zusammen. Dieser Termin ist für mich Stress.
Jeden Dienstag 8.00 Uhr. Statt ich mich darüber freue, mach ich mir jetzt schon wieder den Stress, wie es sein wird, wenn ich nach dieser Stunde gleich zur Arbeit fahre.....

Ich bleib einfach liegen

0 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)
Heute morgen 10.30 Uhr

Da liege ich immer noch im Bett und mag nicht in den Tag starten.
Ich hab keine Kraft mich ihm zu stellen.
Alles läuft völlig aus dem Ruder. Ein Problem nach dem anderen. 
Soll das mein Leben sein? Wirklich? Nein,dann bleib ich lieber liegen, denn durch dieses Leben möchte ich nicht weiter gehen.

Ich bleib einfach liegen.

Völlig planlos, schwach und allein. Ich hab mich verloren. Verloren inmitten des Chaos. 
Dieses Leben ist nicht das Leben, welches ich leben wollte. 
Es läuft rückwärts. 
Kein Ausweg, kein Licht in Sicht. 
Keine Hand die mich führt. Keine Schulter die mich anlehnen lässt. Kein Rücken der mich stärkt.

Nein,in dieses Leben kann ich nicht mehr zurück. 
Wo soll ich hin, wer war ich mal?

Ich bleib einfach liegen.

Empathie - hinter den Kulissen ist nichts wie es nach außen scheint -

3 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)

So ist es. Bevor man über uns Urteilt, sollte man erstmal den Hintergrund - die Beweggründe - kennen. Interesse und Transparenz würde soviel Klarheit verschaffen. Oder was meint Ihr ? ....

..wenn Einfach so einfach wäre..

6 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)
Heute habe ich das Bedürfnis einfach drauf los zu schreiben. Meine Gedanken Euch mitzuteilen. Es ist sonst niemand hier, den ich damit - nerven - könnte. Ich trau mich schon gar nicht mehr, meinem Umfeld von meinen Gedanken und Ängste zu erzählen. 
Ich lass meinen Gedanken jetzt einfach mal freien lauf und der ein oder andere Satz, könnte - wie so oft - grammatikalisch nicht ganz so richtig sein :-) 


Ein großes Problem beschäftigt mich schon die ganze Woche über. ........


Tag 4 als Strohwitwe - Leere füllt mich aus -

4 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)
Immer noch mag ich dieses Gefühl nicht. Ich weiß mittlerweile nicht mal, ob es überhaupt ein Gefühl oder ein Zustand ist.
Die Leere in mir wächst. Breitet sich mehr und mehr aus. Ob es nun am vollkommenen Alleinsein liegt oder an meiner Depression - oder beides - kann ich ebenfalls nicht zuordnen. 
Ich bin wieder einmal müde und werde nicht wach. 
Das abendliche zu Bett gehen ist sehr komisch. Keiner da der neben mir liegt. Keiner der neben mir atmet, wenn ich Nachts wach liege oder gegen morgen die Augen öffne. Ich weiß, es ist nicht von Dauer. Dennoch für mich eine scheiß Situation. - Zustand - 

So verläuft der Alltag erstaunlich gut. Kids helfen wo sie können - manchmal zwar mit murren ( das kennt man ja bereits ) aber sie helfen.
Für mich ist es zuviel an alles denken zu müssen. Es schlaucht mich sehr und laugt mich völlig aus. Ich bemerke selbst, wie immer weniger ich lächle.

Es ist soweit - Die Woche des Alleinseins hat begonnen - ODER - Die negativen Gedanken überrennen mich -

4 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)
Es ist soweit. Wie schon berichtet -  Kunterbunt durch das Alltagsgrau -bin ich ab heute mit den Kindern für eine Woche alleine. - Mein Mann ist zur Fortbildung - 
Ich bin noch nie mit den Kids so lange alleine gewesen. Nicht über Nacht. Dieses Gefühl kann ich gerade nicht zuordnen und es raubt mir die Luft. Für viele von Euch mag es normal sein, das Alleinsein. Für mich unvorstellbar. Ok, bereits im Jahr 2012 bin ich - wie manche von Euch wissen - für 7 Wochen in Reha gewesen. Es war für mich aber anders. Ich war weg und jetzt bin ich die, die zu Hause mit den Kindern ist. 
Ich weiß, es ist kein Weltuntergang. Er kommt ja wieder. Viele Mamas sind mit ihren Kids oft alleine, weil der Papa auf Montage ist oder sonst wo. Für mich ist es dennoch unbeschreiblich. Ich war eben noch nie eine komplette Woche alleine mit den Kindern. Zumal ich jetzt wieder anders organisieren muss. - Ich höre schon wieder Sprüche wie: Hab dich nicht so. Ja komm das geht rum. Deine Kids sind alt genug -
Diese Sprüche muss mir keiner sagen! Ich fühle wie ich fühle. Die Kinder fühlen wie sie fühlen. 


Ich möchte das ja meistern, aber heute am Tag der Abreise ist es einfach ein scheiß Gefühl. Die Angst es nicht meistern zu können, frisst mich auf. Die ganze Woche lag ich bereits Nachts wach. Viele Faktoren der letzten beiden Wochen kamen zusammen und dieses Ereignis war bzw. ist unter anderem eines davon.
Vielleicht sehe ich das alles so, weil ich mit Depressionen gefangen bin. Keine Ahnung. Dieser Text sprudelt plötzlich einfach so aus mir heraus. 
Die Verabschiedung war tränenreich. Vor allem für unsere Jüngste. Sie hängt sehr an ihrem Papa.
Gerade ist die Lage wieder etwas entspannter. Die Kids spielen ein Spiel. Wenn es zu Bett geht, wird es bestimmt nochmal heftig. Jetzt ist es so, als wäre er arbeiten oder einfach mal für wenige Stunden aus dem Haus. 

Gefühlschaos pur

Es ist mir bewusst, dass es schlimmeres auf dieser Welt gibt. Das es harmlos ist. Für mich aber nicht. Vielleicht sag ich am Freitag, - Ey Melle, war doch gar nicht so schlimm - jetzt aber male ich mir alles aus, nur nichts positives. Mich lähmen wieder meine Gedanken. 

Für knapp 4 Std. wird er im Auto sitzen. Meine Gedanken kreisen. 
Wird alles gut gehen. Hoffentlich passiert auf der Fahrt nichts. Hoffentlich kein Unfall. Schreckliche Gedanken die ich gar nicht denken möchte. Wird dort alles gut gehen. Wird dort nichts passieren.
Ich möchte diese Gedanken nicht! Kann sie nicht abschütteln. Sie machen mir Angst. Eine Spirale die ich nicht abstellen kann.
Wiedermal Ängste die mich begleiten. Wie viel soll ich noch ertragen? Was muss ich noch alles schaffen? Die vergangenen 2 Wochen waren schon sehr heftig für mich. Mein Rucksack wird immer voller und schwerer und ich kann ihn nicht einfach absetzen.

Werde ich ihn jemals los?

Stark zu sein, ist nicht immer einfach. Auch als Mama darf ich mal schwach sein. Heute ist ein Moment der Schwäche und ich möchte diese Momente nicht mehr verstecken. Auch ich darf mal schwach sein! Immer wieder sag ich mir heute diesen Satz. 

Was ist, wenn ich irgendwann nicht mehr die Kraft zum aufstehen habe? 

Kennt ihr dieses Gefühl? Habt ihr euch diese Frage auch schon gestellt?

Wenn der Alltag mir meine Kraft raubt

2 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)
Bisher dachte ich, ich hab meine Tiefs überwunden. Hab nicht gedacht, dass nochmal eines kommen wird. Da hab ich mich wohl getäuscht. Während all der schönen Dinge, die ich in den letzten Wochen erfahren und vor allem spüren durfte, schlich sich wieder negatives in mein Leben. Was heißt hier schlich, es kam mit Pauken und Trompeten. Klatsch .. da war das erste Problem.. Bäm das nächste... und Zack noch eins. Und wieder einmal muss ich diese gnadenlose Ohnmacht fühlen. Ich kann es nicht in Worte fassen. Am liebsten würde ich mich erneut verkriechen. Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels. 
Ich fühl mich innerlich leer und leblos. Versuche natürlich im Alltag dies so gut es geht zu verbergen. Zur Zeit denke ich, ich bin zu früh zurück in den Alltag. Ich kann all dem Negativen nicht standhalten.
Meine Konzentration und Motivation wird weniger. Sie hinkt etwas hinterher. Ich möchte das nicht. Nicht jetzt. Nicht wenn ich gerade dabei bin, mein Leben zu leben! Egal was ich tue, ich bin erschöpft, unkonzentriert und leblos. Mir wird so vieles egal.
Es war zu schön um wahr zu sein. Alles schien sich zu ordnen. Alles schien gut zu werden. Jetzt hab ich Angst. Wieder einmal. Ich kann das Gefühl der Angst nicht beschreiben. Es raubt mir oft innerlich den Herzschlag. Meine Luft zum Atmen. Kein Ausweg zu finden. Alles prallt wieder geballt auf mich ein. Zu müde zum kämpfen. Zu müde zum Krone richten. Selbst diesen Post schreibe ich unkonzentriert - was sich evtl. an der Grammatik oder Rechtschreibung bemerkbar macht, sorry -
Dabei hatte ich so sehr gekämpft wieder ICH zu sein.

Rückzug naht - wenn er nicht schon begonnen hat - 


Ich hab aufgehört jemanden davon zu erzählen. Ich möchte keinem mehr zur Last fallen, belächelt werden oder Sprüche wie - babbel des wärd schunn - ich kann sie leider nicht mehr hören. Ebenso denke ich, die Menschen die mir vllt. noch Nahe standen, können es auch nicht mehr hören. 
Hinter meinem Rücken wird so oder so schon getratscht, da kommt es auf das bisschen auch nicht mehr an. Ich erwarte auch nicht mehr, dass man mich versteht. Irgendwann werde ich vielleicht wieder ICH sein können. Selbst daran glaube ich gerade nicht mehr. 

Kennt ihr das? Alles schien gut. Eure Depression schien verbannt? ... ZACK verarscht! 
Ist das normal oder bin ich einfach anders?


Kunterbunt durch das Alltagsgrau

10 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)
Hoffe Ihr hattet eine tolle Woche und bisher ein schönes Wochenende?

Meine Woche war für meine Verhältnisse zu sehr ausgefüllt und stressig. Heute bin ich total K.O. 
Was für andere Mütter wohl *normal* ist, war für mich wirklich nah an der Grenze. Meine kleine wurde am Donnerstag 11 Jahre jung. Die ganze Woche dadurch Termine. Planen, einkaufen, richten und backen. Gestern dann den Kindergeburtstag gefeiert. Groß im rennen sind zur Zeit immer noch die Übernachtungspartys. Somit hatte meine Tochter Gäste bis heute mittag. 

Dazwischen lies ich es mir für wenige Stunden gut gehen. Meine Haare waren dran.
Ich bin seit geraumer Zeit nicht mehr rot auf´m Kopf sondern bunt :-) und ich liebe sie!

Wenn mein Alltag schon grau ist, dann versuche ich wenigstens die Segel zu setzen und lasse bunt in mein Leben :-)


Ich liebe die Besuche bei meinem Frisör. Für mich gleicht das jedesmal einem Wellnessurlaub! Wenn das Ergebnis dann auch noch so bunt und fantastisch ist, geht es meiner Seele für wenige Stunden gut!

Tu’ dir Gutes, damit du Anderen Gutes tun kannst.

Die Farben von Elumen sind wirklich toll! 
Ich gönne mir nicht viel, aber den Besuch bei meinem Lieblingsfrisör lass ich mir nicht nehmen! Jedesmal total entspannend. Ich muss nichts tun. Nicht denken. Einfach dasitzen, den Leuten beim reden zu hören. Meinen Kaffee trinken. Neuigkeiten erfahren und manchmal Neuigkeiten erzählen.
Am Ende mit einem lächeln nach Hause gehen. 
Wenigstens einmal ehrlich lächeln....