Mein Vorgespräch für eine Psychotherapie - Die Angst, mein Begleiter -

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Heute ist der Tag des Vorgespräches gewesen. Mittlerweile hab ich es hinter mich gebracht und kann Euch sagen, ich fuhr mit Tränen nach Hause. Ob es Freude- oder Trauertränen gewesen sind, erzähl ich Euch am Ende.
Um 11:00 Uhr sollte ich zum Gespräch erscheinen und wusste absolut nicht, wie ich mich verhalten soll. Natürlich hab  ich wiedermal sehr schlecht geschlafen und lag so zu sagen die ganze Nacht wach.
Viele Gedanken schwirrten mir durch den Kopf. - Ein regelrechter Gedankensturm - 
Leider erreichten mich heute keine Mutmachnachrichten. Egal. Ich hab es ganz alleine geschafft! Darauf bin ich sehr stolz.

Angst vor der Therapie / wenn positive Ereignisse mich lähmen

10 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)

Jetzt warte ich schon so lange auf einen Termin zur Psychotherapie und nun ist er ganz nah. Was habe ich Listen von Therapeuten abtelefoniert, mich auf die Warteliste setzen lassen und auf unzählige Anrufbeantworter gesprochen, mit der Bitte um Rückruf. Letzte Woche dann endlich der langersehnte Anruf. Genau mein *Wunsch*institut ist am anderen Ende der Leitung gewesen und terminierte mich für diesen Freitag. Jetzt könnte man ja denken, dass ich mich freue. Ja irgendwie schon, aber irgendwie plagen mich komische Gedanken und die Angst dort vorzusprechen. Angst nach dem Ersttermin keine Psychotherapie zu erhalten. Mein Leben ordnet sich zur Zeit irgendwie und ich fühle mich gut. Angst überhaupt eine Therapie zu beginnen. Mein tiefstes Inneres zu offenbaren. 
Jede Nacht schlafe ich mit dem Gedanken ein - was ist, wenn ich aufwache und wieder am Boden bin - 
Ich habe einfach Angst!

Ich hatte 2012 in meiner ambulanten Reha zwar Gruppentherapie, aber nie eine Einzeltherapie die ich mir schon lange wünsche. Jetzt steh ich kurz davor und hab Angst. Ist das normal? Wieso kann ich mich nicht freuen? 
Irgendwie kann ich mit so vielen positiven Ereignisse - die mir zur Zeit passieren - nicht mehr umgehen. Mich erschlagen förmlich diese Eindrücke. - Überraschungspaket - neuer Job - mir geht es einigermaßen gut - und jetzt der Ersttermin also ein Vorgespräch einer Therapie. 
Am liebsten würde ich mich jetzt verstecken. Komisch oder? 

Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr leben.

Fühlt sich so das Leben an. Das Leben nach dem ich mich seit Jahren sehne? Das Leben, was mich irgendwann aus irgendeinem Grund verlassen hat? 
Ich kann es nicht zuordnen. 

Meine Gedanken:
  • was ist wenn meine Probleme zu minderwertig sind?
  • wird die Sympathie stimmen?
  • was ist, wenn ich keine Therapie bekomme?
  • wird man mich belächeln?
  • bin ich bereit mich zu öffnen?
  • schaff ich das alleine?
  • wer gibt mir jetzt halt, dorthin zu gehen?
  • kann ich meinen Rucksack aus der Vergangenheit leeren?
  • wird man mich wirklich ernst nehmen?
  • kann ich einer Therapie standhalten? 
  • .......

Im laufe der Woche kommen bestimmt noch mehr Fragen auf.


Insofern ich einen Therapieplatz erhalte, versuche ich hier meine Ziele und Erfolge, auch wenn ich vielleicht mal einen Rückschritt erleide oder mich Problemen stellen muss, mitzuteilen. Vielleicht kann ich dem ein oder anderen selbst die Angst nehmen oder ein Wegweiser sein.  
Natürlich kann ich dann nur von meinen Erfahrungen sprechen.
Ich hoffe natürlich weiterhin auf Eure Gedanken, die mir so oft ein Mutmacher gewesen sind.

Für Nichtbetroffene ist ein solcher Weg evtl. nicht nachvollziehbar und sie denken wir gehen zum Kaffeekränzchen. Auch hier hoffe ich mehr Aufklärung schaffen zu können! 

Innerliche Leere und doch Hoffnung

Ich erhoffe mir so einiges aus einer Therapie. Vor allem wieder zu mir selbst zu finden! Mich zu akzeptieren. Mein Leben wahrnehmen zu können. Alles was früher so selbstverständlich gewesen ist. Wieder richtig Gefühle zu fühlen. Stärkung im Leben!
Ist das zu hoch gegriffen oder ein ganz normaler Wunsch eines Menschen der an Depressionen leidet? 

Wie sind Eure Erfahrungen zum Thema Erstgespräch / Vorstellung beim Psychotherapeuten? Sind meine Ängste normal? 

- Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von Irgendwo ein Lichtlein her - Teil 1

8 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)


Heute ist ein Sonntag so wie ich ihn am liebsten mag. Verregnet und chillext auf meinem Sofa liegend. :-)
Wer mag das auch so gerne wie ich oder doch lieber sonntägliche Ausflüge. Vielleicht eine gesunde Mischung? 

Im TV läuft gerade Formel 1. - wenn der Post online geht, vermutlich nicht mehr - 
Perfekt um ganz chillig diesen Bericht zu schreiben. 
In meinem letzten  Post  berichtete ich bereits vom Überraschungspaket, welches mich an meinem ersten Arbeitstag erreicht hat. 
Der liebe KräuterRabe zauberte mir an diesem Tag ein lächeln - was ich tatsächlich dringend gebraucht hatte - ins Gesicht. 
Ich habe zuvor immer auf anderen Blogs von solchen Überraschungen gelesen, aber niemals - ganz ehrlich - niemals daran gedacht, dass mich - eine Unbekannte Bloggerin - mal ein solches Paket erreichen wird. Um so mehr freute ich mich.
Immer wieder kann ich mir nun diesen Montag ins Gedächtnis rufen und habe einen positiven Gedanken. :-) 
Ich danke Dir immer noch sehr dafür !

Jetzt wollt ihr bestimmt den Inhalt wissen. Dann klickt 

Es kann Dir jemand die Tür öffnen, aber hindurchgehen musst Du selbst

8 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)

Rückzug bedeutet nicht immer, dass man nicht mehr hier ist, oder dass man keine Lust mehr hat. Im Gegenteil, manchmal muss man still sein und sich zurückziehen, um wieder klar denken, reden und um wieder zu sich selbst zu finden. Nicht zu zerbrechen. Kraft zu tanken.

Meine lieben treuen Leser! Ich danke Euch für Alles ! 
Während ich so still gewesen bin, habt ihr mich trotzdem nicht vergessen. Viele Emails und Nachrichten haben mich erreicht. Darüber freue ich mich immer noch sehr. :-) Ihr habt mich nicht vergessen. Ein schönes Gefühl. Ja ein Gefühl, was ich lange nicht fühlen konnte. Danke !

- Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von Irgendwo ein Lichtlein her - 

In meinem Fall gab es gleich 2 Lichter.

Ich habe am Montag den 27. Juli  Juni morgens 9:00 Uhr ein Paket meiner lieben treuen Leserin KräuterRabe bekommen.
Von solchen Überraschungen hab ich öfters auf anderen Blogs gelesen und niemals gedacht, dass ich selbst einmal ein solches Paket erhalten würde. - Ich hab mir ein Loch in den Bauch gefreut - :-) 
- Über Von dieses diesem tollen Überraschungspaket werde ich noch ausführlich bloggen berichte ich mittlerweile hier- wollt ihr wissen was mir der liebe KräuterRabe schenkte? - 


 - Es kann Dir jemand die Tür öffnen, aber hindurchgehen musst Du selbst. -


Warum ich die Uhrzeit noch so genau weiß ? Ja auch das ist eine Neuigkeit. Dieser Tag ist sehr aufregend für mich gewesen. Ich war hilflos, alleine und hatte Angst. War mir sehr unsicher, ob ich den richtigen Weg einschlagen werde. Warum?  Es ist mein erster neuer Arbeitstag gewesen! Ja ihr lest richtig. Ich gehe seit 3 Wochen wieder arbeiten. Eigentlich nicht freiwillig. Leider ist es so, dass im November mein Anspruch auf Krankengeld erlischt. Somit hätte ich dann die Wahl zum Amt zu gehen um Harz 4 zu beantragen - es fragt ja keiner der Kassen wie es einem geht - oder  arbeiten zu gehen um weiterhin unabhängig zu sein, ohne ständig zum Amt gehen zu müssen, um dort mein Leben zu offenbaren. Somit entschied ich mich - trotz Depression im akuten Zustand - für die letzte Variante und habe den 450,00 Euro Job - weniger Geld als Krankengeld - angenommen.  Dieser Job ist mir ein Jahr und einen Tag nach meinem Autounfall zugeflogen. Ich sehe es als - Wink der Bestimmung- an. 

Wollt ihr wissen, wer mir diese Tür öffnete, wie ich sie hindurch gehe? Dieser Tag ist nicht einfach für mich gewesen. Auch nicht die darauffolgenden. Hierüber möchte ich gerne die nächste Zeit bloggen. 
- Arbeiten trotz Depression - 


- Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. -


Heute nur ein kurzer Post von mir. Ich wollte Euch endlich wieder einige Zeilen mitteilen.Vergessen hab ich keinen von Euch! Im Gegenteil. Sehr oft dachte ich an meinen Blog und meine lieben Leser. Ich hatte keinen Drang meine Gedanken hier mitzuteilen. Fragt mich nicht warum. Es war einfach so. Jetzt bin ich wieder hier und möchte mich weiterhin mit Euch austauschen. Ich hoffe jeder einzelne von Euch ist noch da :-) Ihr habt mir immer soviel Mut gemacht! 
Leider gehört eine solche Abstinenz wohl zum Krankheitsbild einer Depression. 
Wem ging es auch schon so? 
Ich kann nur Mut machen. Manchmal hab ich in einer akuten Phase, einfach keine Muse Dinge zu tun, die ich sonst immer gerne tue.
Jedoch kann ich sagen, es geht vorbei! :-) Nicht ganz unschuldig sind Eure vielen Emails und Mutmachtexte ;-) 
Danke !
Ob ich an diesem Aufschwung festhalten kann, daran glaub ich noch nicht ganz.