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Wir müssen sowieso denken, warum dann nicht gleich positiv!

2 Gedanken ★ Hinterlasse einen Gedanken :-)


In den letzten Monaten bin ich hier sehr Abstinenz gewesen. Nicht weil ich nicht mehr bloggen möchte, nein - einfach weil ich lebte!
Ich hab in den letzten Monaten sehr hart an mir gearbeitet.
Irgendwie konnte ich mich nicht auf´s schreiben konzentrieren. Mich hat dies total verwundert, denn schreiben befreit ungemein meine Seele! 
Mein Fokus setzte ich in der vergangenen Zeit ganz auf das Positive.
Nicht immer ist mir dies gelungen, da es hier und da kleine Rückschläge gab.
Früher habe ich mich nach solchen Rückschlägen, extrem vernachlässigt und der Depression somit die Oberhand gegeben.
Sie konnte sich ungefragt einfach ausbreiten. Über mich bestimmen. Meine Seele blockieren, meinen Körper lähmen! 
Negative Gedanken brachten natürlich negatives Handeln und negative Situationen in mein Leben...


Vielleicht hast du selbst schon bemerkt, wie oft ein negativer Gedanke in deinem Leben die Gelegenheit hatte wahr zu werden. Fast immer oder?






Unsere Wortwahl hat viel Macht über unsere Gedanken, Gefühle und Handeln.
Worte können uns mutlos machen, aber auch trösten.
Sie können uns kraft geben aber auch gleichzeitig lähmen.
Auch können sie uns innerlich aufwühlen aber auch beruhigen.

Die Macht der Worte können wir nutzen um unsere Gefühle zu stärken aber genau so gut schwächen.
Dadurch sind unsere Gefühle und Gedanken sehr zu beeinflussen.

Beispiele:

Negativ: "ich bin total am am Ende meiner Kräfte"
Positiv: "ich benötige einfach etwas Ruhe um aufzutanken"

Negativ: "ich bin völlig hilflos"
Positiv: "ich suche halt"

Negativ: "ich bin so deprimiert"
Positiv: "ich bin heute einfach nicht ich selbst"

Wir allein bestimmen über unsere Gedanken, so auch über unsere Gefühle.

Genau dessen bin ich mir während den ganzen letzten Monaten bewusst geworden.
Natürlich hab ich diesen Fortschritt nicht innerhalb weniger Tage gemacht!
Mein Kopf war früher voller negative Gedanken und alles war scheisse! Doch irgendwann wurde mir klar, dass nur ich meine Gedanken lenken kann, um so aus dieser Spirale zu entkommen.

MICH SELBST WIEDER SEHEN UND SPÜREN - das war mein Ziel !

Heute achte ich mit bedacht auf meine Wortwahl, die automatisch mein denken bestimmt.
Lenke meine Worte zum positiven um.

Viele einzelne Faktoren haben mir geholfen, die Sicht der Negativspirale auf eine Positivspirale zu lenken.
Ich setze mir Impulse, wenn meine Gedanken dunkel werden. 
Einer davon ist mir fest in die Hand zu zwicken, um mich spüren zu können.
Danach atme ich einmal tief durch und steuere bewusst meine Gedanken und Worte 
in eine positive Richtung.
Also sage ich Sätze zu mir wie z.B.: "was kann schlimmes passieren" "du hast es einmal geschafft, also schaffst du es wieder" "daran stirbst du nicht" "ok, du bist müde, also gönn dir eine Pause - atme durch und morgen gehts weiter", "abwarten und ´nen Kaffee / Tee trinken" "Ich bin Ich und das ist gut so" "ich glaub an mich" "ein Schritt vor den anderen" .....

Das Positive wieder sehen zu können, war nicht einfach! Jeden Abend setz ich mich hin und hol mir die schönsten Augenblicke des Tages zurück! - Garantiert gab es einen, es gibt IMMER einen
Ich habe nicht sofort die schönen Augenblicke wieder sehen können. Doch ich hab nicht aufgegeben. Ich habe die schönen Moment in meinem Glückstagebuch festgehalten. 
Schöne Momente und schöne Gedanken manifestiert. So kann ich auch an dunkeln Tagen schöne Momente lesen und feststellen, ich habe es einmal geschafft - also schaffe ich es wieder!
Irgendwann sah ich z.B., dass die Sonne das schönste an meinem Tag war, oder das Vogelgezwitscher am Morgen. Der Abschiedskuss meiner Kinder. 
Das lächeln eines Nachbars oder ein Kompliment der Kassiererin die meine bunten Haare so toll fand.
Selbst das schmunzeln und brabbeln eines Babys hat mir einen positiven Moment geschenkt.

Kann ich das Positive nicht gleich sehen, oder fällt es mir extrem schwer einen positiven Moment des Tages sehen zu können, dann stell ich mir die Frage - Wofür bin ich heute dankbar - 
Auch die Dankbarkeit halte ich in meinem Glückstagebuch fest. 


Beispiel 

- Wofür bin ich heute Dankbar -
- Worauf bin ich heute stolz -
- Wer liebt mich und wen lieb ich -
- Welche Menschen schenken mir ein gutes Gefühl -
.... 

Anfangs war natürlich auch das manifestieren meiner Dankbarkeit nicht einfach! Auch vielen mir nicht wirklich die richtigen Fragen, die ich mir selbst stellen konnte, ein. Doch kaum stand   das erste Wort auf Papier, folgten ziemlich schnell ganze Sätze.

Hilfreich hierbei - beim Positiv sein - ist eine aufrechte Körperhaltung. Eine positive Mimik. Lächeln :-) 
Sitze ich geknickt und traurig auf meinem Bett, kann ich nicht positiv denken. Also setz ich mich aufrecht, locker und lächelnd hin und beeinflusse so automatisch meine Gefühle.

Wenn du dich in deinem Körper wohl fühlst, dann ist es sehr viel einfacher, dich auch im Kopf „gut zu fühlen“ und dort positivunterwegs zu seinSei positiv und dir geschieht positives.

Euch wünsche ich von ganzen Herzen positive Gedanken! Ich freu mich davon zu lesen!

Man kann nicht negativ denken und Positives erwarten! 


Kommentare:

  1. Frohe Ostern!

    Ich kann es aus eigenen Erfahrungen heraus bestätigen, negative Gedanken ziehen negative Ereignis magisch an.
    Seit ich meine innere Einstellung geändert habe, wirkt so manches Problem gar nicht mehr als ein Problem.
    Auch das mit der aufrechten Körperhaltung kann ich bestätigen, man fühlt sich viel stärker und freier, wenn man aufrecht geht!

    Hut ab für deine oft offenen Worte hier.
    Auch deine Entwicklung kann man sehr gut verfolgen.

    Wünsche Dir weiterhin viel Kraft und ein positives Leben.

    sonnige Grüsse
    Maxi

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  2. Ich bin da wirklich das Gegenteil; ich erwarte immer lieber das Schlimmste und freue mich dann, wenn es nicht eintritt :D Trotzdem sehe ich mich nicht als Pessimistin, sondern eher als Realistin.

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★ Jeder noch so kleine Gedanke macht Mut und zaubert mir ein lächeln ins Gesicht. Ich freu mich ! ★